Liebe Mitstreiterinnen & liebe Mitstreiter
werte Leserinnen & Leser unserer Internetseite,
vor gut zehn Jahren hatten wir uns aus den Dörfern Möllenbeck, Warbende, Quadenschönfeld, Flatow, Gramelow, Riepke, Godenswege und Cammin zu einer Bürgerinitiative formiert. Unseren Widerstand zu einem geplanten Windfeld am Camminer See, zur Gemeinde Möllenbeck gehörend, hatten wir durch vielfältige Aktionen bekundet. Petitionen mit Unterschriften- Sammlungen, Demonstrationen, Kartierungen über gefährdete Vögel und Schreiben an den Landrat, den Regionalen Planungsverband sowie an den Petitionsausschuss in Schwerin führten letztlich dazu, dass dieses Windfeld nicht errichtet worden ist.
Das Thema Planung von Windkraftanlagen ist in unserer Heimat, dem Stargarder Land, wieder aktuell.
Am 8. Februar 2024 informierten wir in einer Einwohnerversammlung die Bürger über die neuen von Windkraftanlagen bedrohten Gebiete.
An der Versammlung nahm auch der Bürgermeister unserer Gemeinde Burg Stargard teil. Er und die Stadtvertreter Burg Stargards teilen unseren Widerstand. Diese sogenannten Potentialflächen 45 -47 betreffen nicht nur unsere Gemeinde, sondern auch die Gemeinden Möllenbeck, Blankensee, Groß Nemerow, und Holldorf.
Nach dem 8. Februar haben wir unsere Bürgerinitiative reaktiviert und kämpfen mit verschiedensten Mitteln für die Erhaltung unserer Gesundheit, unserer einmaligen Natur und den Schutz der Tiere.
Wir freuen uns über jeden neuen Mitstreiter. Damit sind auch die Frauen gemeint.
Auf unserer Internetseite könnt ihr euch über unsere Aktionen informieren.
Im Auftrag der Bürgerinitiative „Gegenwind um den Camminer See“
die Sprecher der BI
Kirsten Weber, Anja Werner, Jörg Hiller und Burghardt Heller
Der Download des vollständiges Dokument ist per Klick auf das Anschreiben oder unter der Rubrik Dokumente möglich.
Ist dieser idyllische Blick bald Geschichte?!
gibt es derzeit in Deutschland.
Im Jahr 2024 befanden sich in Deutschland 28.766 Windenergieanlagen an Land.
Am 30. Juni 2024 waren in Deutschland 1.602 Offshore-Windenergieanlagen.
Offshore Windkraftanlage: Abhängig vom Standort betragen die Kosten pro installiertem Mw Leistung rund 2,5 bis 4 Millionen EUR.
Onshore-Windkraftanlagen kosten derzeit zwischen 1400 und 2000 EUR pro Kw installierter Leistung für Anlagen mit einer Größe von 100 bis1000 Kw.
Während Windkraftanlagen an Land etwa 20 bis 25 Jahre betrieben werden, wird für Anlagen im Offshore-Bereich eher eine Laufzeit von 20 Jahren angenommen, die sich aus zeitlich begrenzten
Betriebsgenehmigungen, extremen Witterungseinflüssen und erschwerten Wartungsbedingungen ergibt.
Die Rückbaukosten von WEA sind stark von der jeweils betrachteten Anlage abhängig sie können zwischen 4000 EUR bis zu 0,5 Mill. EUR liegen.
Eine wirtschaftliche Rentabilität für Betreiber von WEA in Deutschland ist so gut wie ausgeschlossen auf Grund der staatlichen Bedingungen.
Die Investitionskosten sind immens, die Erträge unsicher, die Rücklagenabsicherung und Überwachung bei Rückbau und Recycling lückenhaft.
müssen in etwa installiert sein – wesentlich weniger als die bereits installierten 30.000 - um bis 2030, bei einer vollen Versorgung von ganz Deutschland in allen Energiesektoren (Strom, Wärme, Verkehr, Industrie), diese mit 100 % Erneuerbaren
zu realisieren.
Veröffentlichung "Resscourcenbedarf für den Ausbau der Windenergie an Land " Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag 31.08.2023
Hinsichtlich der Überwachung der umweltgerechten Entsorgung von Abfall, der bei Rückbau von WEA anfällt, wurde von keiner der befragten Behörden mitgeteilt, dass eine flächendeckende Überwachung erfolgt. Vielmehr zeichnet sich für sämtliche Bundesländer, für die Rückmeldungen zu diesem Komplex vorliegen, ein Bild, wonach die abfallrechtliche Überwachung stichprobenmäßig erfolgt. Einzelne Antworten aus Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg und NRW betonen dies ausdrücklich. Für die übrigen Bundesländer ergibt sich dies aus einer Gesamtschau der vorliegenden Antworten.
in allen Bundesländern fordert das neue Wind-an-Land Gesetz der Bundesregierung - scheinbar gerecht für alle, aber ist es tatsächlich sinnvoll in der Umsetzung in Hinblick auf Kosten, Winaufkommen, räumliche Engpässe in der Stromverteilung, Besiedlungsdichte, Arten- und Naturschutz?!
Lösungen die vernünftig und rücksichtsvoll sind. Weder Mensch noch Natur schaden. Mit Bedacht für einander.
