Es geht nicht um das Anti-Erneuerbare Energien. Wir auf der Scholle gegen den fortschrittlichen Rest der Welt!
Wir verbohrten Ignoranten, die nur an sich selbst denken.
Es geht darum Rücksicht zu nehmen auf alle Belange, Zweifel und um das tatsächlich soziale Miteinander.
Erneuerbare Energien sind sicherlich unsere Zukunft.
Aber nicht um jeden Preis.
Nicht um den Preis, dass die wenige, uns noch verbliebene und sowieso schon nicht mehr unberührte Natur, weiter zugeklastert und vereinnahmt wird. Und das nicht, weil wir das Klima oder die
Menschheit retten wollen, sondern weil viele daran verdienen können. Obwohl bei intensivster Recherche, sich eine tatsächlich wirtschaftliche Rentabilität gar nicht belegen lässt.
CATCH 22
Ich bekomme Subventionen für mein Land, wenn ich darauf nichts anbaue, und von dem Geld kaufe ich mir noch mehr Land, auf dem ich nichts anbaue, um noch mehr zu verdienen.
Hier liegt ein ähnliches Prinzip vor.
Erneuerbare Energien funktionieren über staatliche Förderung und zugleich ist es der Staat, der dieses unsicher macht und eine Investition in WEA riskant werden lässt. Zum einen sind es die
instabilen und zum Teil horrend unterzogenen Stromeinspeisungspreise, die fehlende Netzverteilungsinfrastruktur, zum anderen die selbst gemacht komplizierten, zeitaufwendigen
Genehmigungsverfahren, so dass die geplanten Projekte unverhältnismäßig lange feststecken. Die Lizenzen für die Inbetriebnahme neuer Windparks werden seit 2017 durch die Bundesnetzagentur
versteigert. Investitionszusagen platzen, wie bei Windflaute Kredite nicht mehr bedient werden können.
Doch zurück zur Rettung unserer Natur und Mutter Erde.
Umweltfreundlich ist weder die Materialverwendung noch der Aufbau, der Betrieb - Off Shore Anlagen verbrauchen tausende Liter Dieselöl - oder gar das Recycling - wenn überhaupt möglich, große
Anteile sind Sondermüll.
Alles ist groß an einer WEA.
Erneuerbare Energien sind ungerecht.
Die einen tragen die Last der Inbetriebnahme und die Einschränkung sowie Störung ihres Lebensraumes aber sie erhalten in der Regel keine Entlastung ihrer Energiekosten.
Ein biologisch korrekter Gutmensch in einer Großstadt zu sein, ist natürlich der Sehnsucht nach der Natur, der Natürlichkeit geschuldet, doch ist es in Wahrheit ein Widerspruch an sich.
Welcher ökologisch korrekte Großstädter möchte denn in echt, ein kulturell und kommerziell weniger verlockendes beschauliches Landleben genießen?!
Wer verbraucht die meiste Energie?
Und vor allem wozu?
Wenn ich nicht selbst davon betroffen bin, also wenn ich aus meinem Fenster schaue und kein gigantischer Rotor schrabt vorbei, dann lässt sich leicht sagen: "Habt euch mal nicht so!"
Allerdings wird sich auch kein wohlhabender Ökostädter eine Windkraftanlage auf sein wunderschön begrüntes Wochenendgrundstück stellen.
Gern würden wir dem Traum vom klimaneutralen Strom folgen.
Aber den gibt es nicht, noch nicht.
Die beste Art Rücksicht auf die Umwelt, das heißt auf die Natur zu nehmen, ist ein achtsamer Umgang mit ihr.
Das bedeutet, uns in unseren Ansprüchen zurückzunehmen, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.
Es geht darum, weniger zu verbrauchen, von allem.
Das ist unbequem.
Wir werden einiges loslassen müssen.
Eine Gesellschaft, die in sich nur existieren kann, solange sie etwas hat, das sie konsumieren kann, wird sich irgendwann selbst auffressen.
"Denn es gibt nicht nur eine ökologische Grenze für unendliches Wachstum, sondern auch eine finanzkapitalistische. Das hat massive Konsequenzen für die persönlichen Lebensentwürfe der Menschen, die an eine bessere Zukunft nicht mehr glauben können, und für die Politik, die nach Alternativen zu den Alternativlosigkeiten suchen müsste."
»It’s the Future, stupid«, Taschenbuch – 23. April 2021
von Annett Nack-Warenycia (Autor), Torsten Teichert (Autor)
Wenn unsere grundlegend erste Frage, nicht die nach materiellem Gewinn, sondern im Nutzen für die Gemeinschaft steht, ergäbe sich ein völlig neuer Sinn und Handlungsbedarf.
Und nein, dem Wohl der Gemeinschaft widerspricht nicht ein befreiter und zufriedener Mensch, der seine Individualität lebt.
Im Gegenteil nur im Anerkennen meines Potenzials und dieses bestmöglich zu fördern, habe ich auch den größten Nutzen für die Gemeinschaft, in der ich lebe.
Es geht in der Zukunft nicht um Produktivität und Gewinn - sondern um Effizienz und Qualität.
Die gefragten Eigenschaften der Zukunft sind Kompetenz, Flexibilität, Begeisterung und Solidarität.
Das war in den 80ern ein bekannter Slogan und nach Fukushima um so dringlicher, denn je.
In Klimawandel Panik - das Klima wandelt sich, befinden wir uns doch am Ende einer Eiszeit - wollen wir jedoch auch keine fossilen Brennstoffe und Energiererzeuger mehr verwenden.
Jedoch um ein sich weiter erwärmendes Klima werden wir nicht herumkommen, weil es eben nicht Menschen gemacht ist.
So gern wir die Kontrolle hätten, das planetare Klima bestimmen wir nicht. Weder im Guten noch im Schlechten.
Wo sind die Strategien sich mit der Realität zu engagieren?
Der Plan sah vor, das erneuerbare, saubere Energie wie Windkraft uns aus der Umweltverschmutzungsmisere erlösen kann.
Der Anstieg von produzierter erneuerbarer Energie ist in Deutschland tatsächlich enorm angestiegen, ist aber auch der Verbrauch an fossiler oder und gar atomarer Energie zurückgegangen?
Das Deutsche Energieversorgungsdilemma
Im April 2023 wurden die letzten Atom-Meiler in Deutschland abgeschaltet. Während Deutschland bis dahin so viel günstigen Strom produzierte, dass er im Ausland massiv nachgefragt wurde, fehlt am deutschen Strommarkt eigene Energie, die günstiger ist als im Ausland.
Besonders aus Frankreich importierten wir immer mehr Strom. Die monatlichen Werte haben sich im Vergleich zu 2023 mehr als verdoppelt. Im November 2024 waren es 960 GWh.
Der Atomstrom Anteil lag dabei bis zu 80 Prozent.
Deutschland ist seit der Abschaltung der Kernkraftwerke Nettoimporteur – und die Importmenge steigt immer weiter an. Ursache: Auch wenn Import Strom teurer ist als unser Export Strom, ist er
immer noch günstiger als Kohle oder Gas von hierzulande.
Deutsche Unternehmen mussten insgesamt 5,3 Milliarden Euro für den im Ausland eingekauften Strom bezahlen, während der Stromexport drei Milliarden einbrachte.
Aus keinem anderen Land fließt mittlerweile so viel Strom ins deutsche Energienetz wie aus Dänemark, Tendenz steigend. Indirekt gelangt damit vor allem norwegischer und schwedischer Strom nach
Deutschland. Generell hat sich Deutschland vom Stromexportland zum Importland entwickelt.
Dänemark hat Frankreich als Hauptlieferant für Importstrom abgelöst und schickt inzwischen doppelt so viel Energie wie der Nachbar im Westen, dessen 56 Kernkraftwerke im vergangenen Jahr aufgrund
von Korrosion, Wartung und Kühlwassermangel zeitweise zur Hälfte abgeschaltet werden mussten.
Gleichzeitig stieg der Stromimport aus Dänemark kontinuierlich an. Dieser Trend hat sich nach der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland noch geringfügig verstärkt. Die
Niederlande und die Schweiz spielen eine deutlich zunehmende Rolle. Seit Mitte April wird in ganz Deutschland mehr Strom importiert als exportiert.
Der Import geschieht aber nicht aus der Not heraus. Deutschland könnte sich vollständig selbst mit Strom versorgen, betont Bruno Burger vom Fraunhofer Institut ISE. Doch dafür müssten Kohle- und
Gaskraftwerke verstärkt hochgefahren werden, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Das ist aufgrund des europäischen CO2-Preises und gestiegener Marktpreise inzwischen teuer.
Günstiger ist es, klimaneutralen Strom aus dem Ausland zu importieren.
Doch klimaneutralen Strom gibt es nicht.
Dänemark versorgt sich inzwischen überwiegend aus Windkraft.
Wenn in Deutschland allerdings Flaute ist, dann meist auch in Dänemark.
"Viel von dem Strom, der bei Flensburg über die Grenze strömt, kommt in Wirklichkeit aus Norwegen und Schweden. Dänemark ist also ein Transitland", stellt Johannes Bruun vom dänischen
Netzbetreiber Energinet klar.
Schwedens Energiemix beinhaltet etwa ein Drittel an Atomkraft. Die Hauptrolle spielt in Norwegen und Schweden die Wasserkraft. Sie hat einen entscheidenden Vorteil: Viele Wasserkraftwerke können
ihre Leistung gezielt erhöhen, wenn der Strom besonders gebraucht wird.
2024 wurden in die Bundesrepublik fast 77.000 Gigawattstunden Strom importiert. Dagegen wurden knapp 48,2 Gigawattstunden ins Ausland exportiert.
Nun wieviel davon war tatsächlich, eingespeiste erneuerbare Energie?
Ist es nicht nach wie vor so, dass es keinerlei Bedenken bei Atomstromimporten gibt und erneuerbare Energien nur interessant sind, wenn sie verschachert werden können - egal wie, das heißt die Mehrkosten werden unrentabel auf Investoren und den Verbraucher umgelegt.
Die sogenannte Energiewende wird nachweislich auf dem Rücken der Bürger ausgetragen und traurigerweise ebenso auf Kosten, der wenigen unbeschadeten Natur und Feldwirtschaft in Deutschland.
Fruchtbares, intaktes Land großflächig betoniert für Sondermüll Rotorpfeiler, deren Schäden geleugnet werden und deren Entsorgung behördlich so gut wie gar nicht überwacht wird.
Alles ist ein Geschäft.
Und wir bestaunen weiter, ehrfürchtig des Kaisers neuen Kleider in unserem Schildburghausen Sonderland.
Quellen: ndr, Umweltbundesamt, Handelsblatt
WAS KANN ICH MIT EINEM WINDRAD VERDIENEN?
WAS KOSTET EIN WINDRAD?
https://klimavest.de/de/wissen/ratgeber/investition-in-windkraft/
https://www.enbw.com/unternehmen/themen/windkraft/windkraftanlagen.html
WIEVIELE WEA GIBT ES IN DEUTSCHLAND?
VIELE FRAGEN ZUM THEMA, WIE: KÖNNEN BRENNENDE WINDRÄDER GELÖSCHT WERDEN?
https://mwu.sachsen-anhalt.de/energie/erneuerbare-energien/windenergie/faktencheck
STUDIE ZU RÜCKBAU & RECYCLING VON WEA
Abschlussbericht des Umweltbundesamts
https://eu-recycling.com/Archive/26198
